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 tsigaan  schlaumacher 
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aus dem Bereich Technik und Internet-Marketing.


tsigaan schlaumacher Anti-Code-Klau – Tutorial 1:
Wie Sie mit nur zwei Codezeilen Ihre Meta-Tags wirkungsvoll
vor den Schnüffelnasen der Konkurrenz schützen

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(rt) Bekanntlich entscheidet die korrekte Handhabung der Meta-Tag-Einträge über Wohl und Wehe Ihrer Suchmaschinenplazierung. Die Analyse des Meta-Codes der bei Suchabfragen über dem eigenen Eintrag stehenden Mitbewerber gehört mittlerweile zur Tagesroutine des umsatzbewußten Webmasters: Man lernt schließlich nicht aus, und die Suchmaschinenbetreiber selbst ändern und verfeinern ständig ihre Plazierungsalgorithmen. Daher muß man – mehr denn je – stets auf dem laufenden bleiben, will man den Anschluß nicht verpassen.

Leider gibt es aber auch Zeitgenossen, die es sich besonders einfach machen möchten und dabei auch vor kriminellen Machenschaften nicht zurückschrecken. Dazu gehört auch der technisch völlig unkomplizierte Code-Klau: Die Seite des Konkurrenten wird heruntergeladen, die Meta-Tag- und Schlüsselworteinträge werden rücksichtslos in eine eigene Datei kopiert. Dann wird die Konkurrenz-Website flugs mit der neuen Datei erneut bei den Suchmaschinen angemeldet – und schon sind Sie möglicherweise um die Früchte Ihrer Mühen betrogen: Ihre Website rutscht um einige Stellen in der Plazierung, die Ihres Konkurrenten dagegen genießt plötzlich Aufwind, und schon geht die oft äußerst mühselige Arbeit der Positionierung wieder von neuem los. Und kaum haben Sie sich – Fluch des Erfolgs – wieder an die Spitze gehangelt, wiederholt sich das Spiel solange, bis einer der beteiligten Parteien die Luft ausgeht.

Ein Nachweis dieser Urheberrechtsverletzung gestaltet sich sehr schwierig, meist ist er sogar völlig unmöglich. Entweder der Gegner ersetzt seine Seite kurz nach einer optimierten Suchmaschinenplazierung durch eine andere, unverfängliche, oder er arbeitet gleich mit der Cloaking-Methode, also mit Phantomseiten, die Sie mit Ihrem Browser nie zu sehen bekommen und dementsprechend auch nicht zur Analyse oder zum Nachweis des Code-Frevels herunterladen können.

Dabei ist es gar nicht so schwierig, die eigene Website nachhaltig vor dem Meta-Tag-Code-Klau zu schützen, jedenfalls vor etwa 90% aller gängigen Browser. Der folgende Trick ist wenig bekannt, erzielt aber mit äußerst geringem Aufwand bereits eine hohe Wirksamkeit.

Voraussetzungen
  1. Damit Sie von dieser Taktik Gebrauch machen können, müssen Sie auf die Server Side Includes (SSI) Ihres Webservers zugreifen können. Falls Sie nicht wissen sollten, was das ist, fragen Sie am besten Ihren Website-Anbieter, der Ihnen meistens auch entsprechende Dokumentation zur Verfügung stellen oder Ihnen zumindest sagen kann, wo Sie eine solche finden.
  2. Sie brauchen außerdem FTP-Zugang zu Ihrem Server, unter Umständen auch einen Telnet-Zugriff (sog. “Shell Account”). Auch hier hilft Ihnen Ihr Provider weiter.
  3. Falls Sie diesen Zugang nicht haben oder die System-Justierung nicht vornehmen möchten, kann Ihnen entweder wieder Ihr Provider weiterhelfen, oder Sie bemühen ein Service-Unternehmen damit: Auf jeden Fall müssen Sie in das in Frage kommende Website-Verzeichnis eine Datei mit dem Namen “.htaccess” einstellen oder eine etwa bereits vorhandene Datei dieser Art entsprechend anpassen. Was in dieser Datei genau stehen sollte, lesen Sie weiter unten.

Ein kleines Experiment
Bevor wir auf die weitere Vorgehensweise eingehen, wollen wir ein kleines Experiment durchführen, das den gewünschten Effekt sofort veranschaulicht.

Betrachten Sie bitte einmal den Quellcode dieser Webseite. Dazu für Anfänger ein paar Tips für die gängigsten Browser-Typen:

INTERNET EXPLORER
Rechte Maustaste drücken und im Kontextmenü den Punkt “Quelltext anzeigen” mit der linken Maustaste anklicken. Es öffnet sich ein Notepad-Fenster mit dem Quellcode dieser Seite.

NETSCAPE NAVIGATOR/COMMUNICATOR
Rechte Maustaste drücken und im Kontextmenü den Punkt “Quelltext anzeigen” mit der linken Maustaste anklicken. Es öffnet sich ein Browser-Fenster mit dem Quellcode dieser Seite.

OPERA
Rechte Maustaste drücken und im Kontextmenü den Punkt “Rahmen” mit der linken Maustaste anklicken. Im nächsten Menüfenster den Punkt “Quelltext anzeigen” auswählen und mit der linken Maustaste anklicken. Es öffnet sich ein Fenster Ihres konfigurierten Text-Editors (Standardeinstellung ist Windows Write).


Schauen Sie sich nun bitte einmal die ersten Zeilen des Codes an. Sie finden dort eine Nachricht vor, die an Sie gerichtet ist. Zur Veranschaulichung geben wir hier noch einmal den Header-Text wieder:


Wie Sie erkennen, haben wir einen eigenen, fiktiven Meta-Tag namens “testtext” geschaffen, der die für Sie bestimmte Nachricht enthält.

Sie sehen – von Meta-Tags und sonstigen Header-Einträgen, sofern nicht ausdrücklich freigegeben, keine Spur!

Anmerkung: Es spielt übrigens keine Rolle, ob Sie die Seite dazu vorher herunterladen, um sie offline zu lesen und zu studieren, oder ob Sie es online tun – der Meta-Tag-Code bleibt versteckt und wird vom Browser nicht ausgelesen, daher auch nicht heruntergeladen.

Auf der nächsten Seite wollen wir Ihnen nun zeigen, was Ihnen alles entgangen ist – und natürlich auch, wie Sie sich selbst diese Technik zunutze machen können, um Ihren wertvollen Code zu schützen. Bitte blättern Sie weiter.

… weiter



Anti-Code-Klau Tutorial 1: Wie Sie mit nur zwei Codezeilen Ihre Meta-Tags wirkungsvoll vor den Schnüffelnasen der Konkurrenz schützen - und noch ein 'tsigaan schlaumacher'!
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