(mp) In Japan ist es Forschern am Kyoto Institute of Technology gelungen, Seidenraupen gentechnisch solcherart zu manipulieren, daß sie statt der normalen farblosen Seide jezt grün fluoreszierende Seidenfasern spinnen. Das zusätzliche Gen, das die armen Raupen bis dahin sicher schmerzlich vermißt hatten, stammt von einer Qualle und wurde mittels eines Insektenvirus in die Larven eingeschleust.
Die Forscher sind davon überzeugt, daß sich künftig Seidenarten mit verschiedensten Eigenschaften produzieren lassen.
Das sind ja tolle Aussichten. Sobald die Raupen mit ein paar weiteren Genen versehen gelernt haben, die Seide auch gleich zu verarbeiten, braucht man nichts weiter als einen winzigen, in die Raupen implantierten Chip, und schon kann die automatische Produktion von karierten, gestreiften, getupften und bunt schillernden Seidenkleidern starten. Nach Maß natürlich. Am besten gleich noch offshore und steuerfrei