(mp) Die Polizei und das DETR (Department of Environment, Transport and the Regions) im Vereinigten Königreich raufen sich die Haare und sind der Verzweiflung nahe. All ihre Bemühungen, rasante Autofahrer beim Überfahren von Rotlichtern oder bei Geschwindigkeitsüberschreitungen mittels Kameras zu überführen, scheinen vergebens gewesen zu sein. Und nicht nur das: Auch die automatische Registrierung aller durch den Ärmelkanaltunnel eingereister Automobilisten und sämtlicher Fahrzeuge, die in London einfahren, wird wieder ins Reich des administrativen Wunschdenkens verwiesen.
Ein Fotograf aus Chesterfield hat ein Gerät entwickelt, das, am Auto montiert, als wirksame Gegenblitzanlage funktioniert. Das synchronisierte Blitzlicht (Flash Gun) ist mit einem Sensor ausgerüstet, der im wahrsten Sinne blitzschnell reagiert, wenn das Auto samt Nummernschild unter tätiger Blitzbeihilfe abgelichtet werden soll. Sofort wird ein Gegenblitz ausgelöst, der den Polizeifilm überbelichtet und damit das Bild zerstört.
Alwyn Morris, der clevere Erfinder, hat sich seine von ihm entwickelte Vorrichtung zum Schrecken der Polizei sogar patentieren lassen. Bis jetzt ist der Gebrauch dieses Gerätes noch nicht verboten, und die Behörden wissen auch noch nicht, wie sie ihn verhindern können. Bis etwas dagegen unternommen wird und daß Gegenmaßnahmen nicht ausbleiben werden, ist wohl jedem klar , lachen sich die Autofahrer jedenfalls eins ins Fäustchen.